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Der Neue Zähler ab 3.3.06
13503 alter Zählerstand

Geschichte und Sagen

Datum...Einwohner von Soholm

01.04.1867... 160
01.04.1871... 145
01.04.1875... 144
01.04.1880... 160
01.04.1885... 155
01.04.1890... 152
01.04.1895... 150

17.09.1900... 142

03.09.1905... 150
06.06.1910... 147
27.05.1920... 171
25.05.1925... 190
31.03.1933... 178
17.09.1939... 151
13.09.1946... 263
31.03.1950... 241
31.03.1956... 149
06.06.1961... 142
27.05.1970... 158

 

Aus Johannes von Schröder`s Topographie 1854 (oder1838)

Soholm, Dorf an der Soholmaue, 1 ½ M nordöstlich von Bredstedt; Amt Tondern, Karrharde, Kirchspiel Enge; enthält 20 Bohlstellen, 3 kleine Landstellen und ein Haus ohne Land. Ausgebaut sind drei kleine Bohlstellen und eine kleine Landstelle Norder- Soholm, eine Bohlstelle und eine kleine Landstelle westlich Klingenberg und eine kleine Landstelle Linnerthof.- Nebenschule.- zwei Wirtshäuser, Schmiede. Das Ackerland des Dorfes hat eine niedrige Lage und ist von ziemlicher Güte.

Sagen und Geschichten gehören in unserer Region bis in die heutige Zeit zum täglichen Leben. In vielen Orten wurden sie von den Großeltern an die Enkelkinder weitergegeben. Kulturvereine, Historiker, Chronisten und Autoren waren bemüht, diesen Schatz zu hüten und für die Nachwelt zu erhalten. So gibt es in unserer Region zahlreiche Publikationen, die sich diesem Thema widmen.

Straßenbau Soholm 1905
Foto Orginal Archiv Carsten Block
Arbeiter und Gemeindevertreter

Die Sagen von Soholm 

Der Sage nach soll der Name Soholm daherrühren, dass bei der Wasserflut 1362, als die Nordsee bis tief in das Landesinnere eindrang , einige Flüchtlinge dort eine Insel vorfanden, auf die eine Tote Sau angetrieben worden war. Sie beschlossen, auf diesem sicheren Ort zu bleiben und nannten Ihren Wohnplatz "Soholm"(jütisch Saa = Sau und Holm = Insel). Diese Sage will den Ortsnamen erklären, es mag etwas Wahres daran sein.

 Wegsteine von Soholm

Bei niedrigen Wasserstand konnte das Flussbett durch eine gekennzeichnete Furt durchschritten werden; so war es noch 1632. Um 1650 wurde dann die erste Brücke gebaut. Aus dieser Zeit stammen die ältesten Steine mit den Kirchspielnamen von Norden her. Jedes Kirchspiel der Karrharde hatte einen gewissen Abschnitt des Dammes zu unterhalten, vornämlich die Anlieger des Heerweges, der von Tondern her nach Husum führt.